Die drei Hauptanliegen der Initiative:
1. Gleiche Qualität des Musikunterrichtes wie in den anderen Fächern - Das Fach Musik ist mit zu wenigen Pflichtstunden in der Stundentafel dotiert.
- Das Fach Musik wird heute im obligatorischen Schulunterricht mit zu wenig Ernsthaftigkeit und Professionalität vermittelt. Es braucht Standards und Lernziele für das Fach Musik. Es braucht Lehrpersonen, die diese Ziele zusammen mit den Schülerinnen und Schülern umsetzen können.
- Die musikalische Ausbildung an verschiedenen Pädagogischen Hochschulen ist zurzeit nicht für alle PH-Absolventen obligatorisch. Als Folge davon kann die Grundversorgung im Fach Musik in der Volksschule mittelfristig nicht mehr gewährleistet werden, da zu wenige Lehrpersonen im Dienst stehen werden, die das Fach Musik unterrichten können.
2. Anrecht auf musikalische Bildung im ausserschulischen Bereich - Nicht in allen Kantonen sind die Musikschulen in den Bildungsgesetzgebungen verankert. Damit sind sie am Gängelband kommunaler Behörden und somit der Willkür ausgesetzt.
- So lange Musikschulen vor dem Gesetz nicht als Bildungsinstitutionen anerkannt sind, werden sie in den gleichen Topf geworfen wie andere Freizeitanbieter. Darum wird auch ihre finanzielle Unterstützung mit öffentlichen Geldern immer wieder in Frage gestellt.
3. Optimale Rahmenbedingungen für überdurchschnittlich musikalische Begabungen - Die heutigen Rahmenbedingungen für überdurchschnittlich begabte Kinder und Jugendliche im Bereich der Musik sind schlecht. Dies führt dazu, dass Schweizer Musikerinnen und Musiker im internationalen Vergleich in der Regel kaum Chancen haben, weil sie in der äusserst wichtigen Zeit zwischen 4 und 16 Jahren zu wenig gefördert wurden.
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